Nach Motiven von Oscar Wildes Der Geburtstag der Infantin - Mit Musik von Franz Schreker - Gespielt mit lebensgroßen Figuren.
Zwei Geschwister schleichen sich heimlich in den Keller ihres Vaters und entdecken dort eine phantastische Welt. Die lebensgroßen Figuren, die von Tüchern verdeckt sind, erwachen zum Leben. Der Keller wird zum Schloss. König Kummerbart der 1. ist mit Sorgen beschäftigt. Hofdame Hilda von Hochmut mit der Erziehung von Prinzessin Rosamund. Und die feiert ihren 12. Geburtstag. Zum Höhepunkt erscheint Rotschopf, ein kleinwüchsiger Junge aus dem Wald. Mit seinem feurig-lebendigen Tanz begeistert er die Prinzessin und entreißt sie für kurze Zeit der strengen Hofetikette. Trotz aller Standesunterschiede entwickelt sich eine Freundschaft, die den Hofstaat kräftig durcheinander wirbelt.
Eine Geschichte über soziales Miteinander und Lebensfreude statt Statusdenken und Ausgrenzung.
Die Aufführung dauert 50 Min. und ist für Kinder und Jugendliche von 5 - 12 Jahre geeignet.
Bernd Linde, Hendrika Ruthenberg, Tim Bierbaum, Biena S. Monecke
Regie:
Christoph Buchfink
Figuren, Kostüme:
Bernd Linde, Claudia Telle
Kulissenbau:
Jürgen Reinecke, Tim Bierbaum, Bernd Linde
Bühnenmalerei:
Bernd Linde, Tim Bierbaum
Musik:
Franz Schreker
Einspielung:
Treppenhausorchester Hannover
Musikalische Leitung:
Thomas Posth
Fotos:
Patrick Böttcher, Hendrika Ruthenberg, Bernd Linde
Die Inszenierung wird gefördert durch:
die Region Hannover,
das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur,
die Stiftung Niedersachsen,
die Calenberg-Grubenhagensche Landschaft und
die Sparkasse Hannover.
Aufbauzeit:
2Std.
Abbauzeit:
1 Std.
Stromanschluß:
Normal, 220 V, 16 Amp. für theatereigene Licht- und Tontechnik
Bühnenraum:
8 m Breite, 4 m Tiefe, 2,5 m Höhe
Spielort:
Optimal: Innenraum mit Podest (80 cm Höhe), abdunkelbar;
auch machbar: Ebenerdiges Spiel oder im Freien
Figurenart:
lebensgroße Schaumstofffiguren, Schauspiel
Zuschauerzahl:
max. 300
Pressestimmen zu Rotschopf und die Rosenprinzessin
Calenberger Zeitung/ HAZ, Ronnenberg, 8. Okt. 2011: Figurentheater will das Statusdenken unterbinden
Er heißt Rotschopf, ist ein kleinwüchsiger Junge und wohnt im Wald – aber trotzdem schafft es der Sonderling, mit seinen vielen guten Eigenschaften die Freundschaft einer gut behüteten Prinzessin zu gewinnen. Soziale Unterschiede und äußere Merkmale müssen nicht zwangsläufig Einfluss auf das menschliche Miteinander nehmen. (…) Das landesweit bekannte Ensemble präsentierte gestern in der Schulturnhalle sein neues Zwei-Personen-Stück: ein aufwendiges Bühnenspektakel, bei dem die Schauspieler Bernd Linde und Hendrika Ruthenberg mannshohe Figuren zum Leben erweckten.